Jukuren Karate

Jukuren ist ein neuer Ausdruck im Karatesport. Gemeint sind damit Späteinsteiger und Späteinsteigerinnen im Karate, also alle, die ihr dreißigstes, vierzigstes, fünfzigstes oder auch schon ihr siebzigstes Lebensjahr überschritten haben. 
Viele denken häufig, dass Karate ein Sport ist, bei dem ein Spagat unumgänglich ist, damit man mit seinem Fuß irgendwo in die Nähe des Kopfes seines Gegners gelangen kann. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall. 

Karate ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine gesundheitsfördernde Sportart anerkannt. Dies beruht vor allen Dingen darauf, dass Karate sämtliche Muskelgruppen im Körper stärkt, sie gleichzeitig dehnt und geschmeidig macht und hält. Daneben wird die Koordination ständig verbessert und somit das Gehirn auf Trab gehalten. Unterstützt wird dieses durch die meditativen Elemente im Karate.

Karate ist somit ein ganzheitlicher Sport, der Körper, Geist und Seele anspricht.

Die Graduierungen im Karate (also die Gürtelfarben) helfen den Trainierenden, immer ihr eigenes Maß finden zu können. Es werden zunächst Grundtechniken trainiert, später kommt schrittweise immer mehr an Techniken und Inhalten hinzu. So wird langsam Fitness und Beweglichkeit gesteigert, ohne dass der Sport zur Quälerei wird. Nebenbei kann der Alterungsprozess effektiv verlangsamt werden: Durch das regelmäßige Training werden die Muskeln gestärkt, so dass Rücken- und Gelenkprobleme abnehmen, das Herz fängt an ökonomischer zu arbeiten und das Immunsystem wird insgesamt gestärkt. Außerdem werden durch Sport stimmungshebende Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet. 

Wir, der SKIP Syke e.V. möchten mit unseren Anfängerkursen besonders die Altersgruppe ab 40 Jahren ansprechen. Viele in dieser Altersgruppe möchten sich körperlich und geistig fit halten um sich ganzheitlich wohl zu fühlen. Karate bietet ihnen den Ausgleich zum beruflichen Stress, Spaß an der Bewegung und soziale Kontakte durch den Sport. 

Genug der Fachausdrücke: Jeder kann mittrainieren, so gut Frau und Mann eben können. Wir betreiben keinen Leistungssport, sondern wir wollen einfach fit werden und bleiben! 

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